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10.05.2017

KfvK - Deine Traum-Dienstleistung

Da war doch was

Juchu - es ist 2017 und es ist mal wieder Zeit für ein neues Up-Date. Dabei komme ich euch aber hier nicht mit einem simplen La-La-Blah-Blah Blogpost aus der Schminktussi Blogosphäre.

Wer den Blog hier kennt, der weiss - oh weh - VORSICHT - das kann nur wieder ein Knaller sein, wenn nach Jahren hier mal wieder was zu lesen angepinnt wird.

Genauso ist es - wer den Blog regelmässig verfolgt (hust) - wird mitbekommen haben, dass ich nach Südamerika ausgewandert bin. Genauer gesagt nach Paraguay - aber auch das wissen geneigte Leser und Kenner natürlich auch. Wer es nicht wusste - nun gut - jetzt ist auch derjenige im Bilde.

Also was ist jetzt die Bombe, die hier gezündet werden soll?

Durch einen Zufall - ich wollte nur ein gebrauchtes Einweg-Feuerzeug verkaufen - kam es dazu, dass sich jemand aus Deutschland für dieses Schmuckstück interessierte und ich überlegte, wie ich das denn nun möglichst günstig nach Good Old Germany transportiert bekomme. Mir selbst war es schon in den letzten Winkel meines Gedächtniskästchens gerutscht und nicht mehr wirklich auf dem Schirm, aber wozu hat man Freunde, die einen dann im rechten Moment an gewisse Einzelheiten erinnern.

Ja genau - da war doch was - vor gerade mal 11 Jahren hatte mir doch der Hermes Versand einen Gutschein versprochen, weil die Götterboten zwar nicht zustellen wie Götter, aber dafür göttliche Support-Arbeit leisten.

Über die Jahre hat man ja zwischenzeitlich so Einiges erlebt und im Bereich Dienstleistung am Kunde hat sich in der bundesdeutschen Dienstleistungswüste nicht wirklich etwas verändert. Im Gegenteil - auch wenn man es für unmöglich hält und glaubt man könnte diesen Murks, den besonders die global agierenden Großunternehmen als Kundendienst oder Support betiteln, noch unterbieten, der irrt sich gewaltig.

Telekom, 1und1, Post, DHL, Hermes, ALDI, Lidl und wie sie alle heißen mit denen man mehr oder weniger tagtäglich zu tun hat, bieten weltmeisterliche Leistungen - also wenn es eine Weltmeisterschaft im "Kunden verärgern und anschliessend im Support Dschungel kläglich verenden  lassen" gäbe. 

Aber dann kam mir die grandiose Idee! Wieso eigentlich nicht einen Kundendienst für Kunden gründen, die von Kundendiensten die Schnauze voll haben? Hunderte, Tausende wenn nicht sogar Trillionen von Menschen sind es leid sich mit den katastrophalen Kundendienstleistungen herumzuschlagen oder die Abwehrmauern, welche die Unternehmen um ihren Laden gebastelt haben, zu überwinden. Wer schon einmal versucht hat bei einem der genannten (oder anderen) Unternehmen ein eigentlich einfaches Problem zu lösen, der weiß wovon ich rede.

Oft ist es so auf den ersten Blick und Versuch garnicht möglich überhaupt irgendwenn, irgendwie auf irgend einem Weg zu erreichen. Viele ergeben sich dann ihrem Schicksal und geben auf, um die Nerven zu schonen oder sie haben schlicht nicht die Zeit dazu, Stunden damit zu verbringen, die Erreichbarkeit des verschissenen Supports erst einmal ausfinding zu machen. Manchmal hat man das Gefühl die letzte Möglichkeit ist ein ganz normaler Brief, den man aber nicht auf dem Postweg versendet, sondern um einen Stein wickelt, zum Firmenstandort fährt und dort die Botschaft in das höchste Fenster, das man erreichen kann, mit ordentlich Schwung hinein zu feuern. Wohl dem, der früher bei den Bundesjugenspielen immer eine Ehrenurkunde ergattert hat und/oder ein Wurftalent ist.

KfvK in Gründung

Wer nicht die Zeit, die Nerven oder die Eier für einen Support-Krieg hat, kann sich jetzt entspannen. Dafür gibt es in naher Zukunft den KfvK (Kundendienst für verschissene Kundendienste).

Hier werden sie geholfen, denn wir finden den passenden Ansprechpartner - garantiert. Der bekommt nicht nur die Fakten um die Ohren geprügelt, sondern ein Beschwerdeschreiben, das sich gewaschen hat. Nach unserem Einsatz wird selbst der grösste Kundenhasser in der betreffenden Dienstleistungsabteilung fromm wie ein Schaf. Versprochen.

Natürlich könnte man auch einen Anwalt zu Rate ziehen. Es gibt jedoch tonnenschwere Argumente, warum der KfvK die bessere Alternative ist. Hier die Top 10:

1. Oft geht es um Kleinigkeiten und der Streitwert ist viel zu gering, dass sich ein Anwalt lohnt.
2. Anwaltsschreiben landen bei den Unternehmen in den Rechtsabteilungen, deren Mitarbeiter nur müde lächeln und mit Textbaustein Blah Blah antworten.
3. Das Einschalten eines Anwaltes ist das "Ich sags meiner Mama" für Erwachsene.
4. Anwälte wollen in der Regel auch nur dein Bestes - deine Kohle.
5. Wir kämpfen unterhalb des Radars für dich und verzichten auf Standard Blah Blah.
6. Ein Shitstorm ist effektiver, wie jedes Anwaltsschreiben.
7. Nur Anwälte können Anwälte leiden.
8. Wir wissen, wo des Gegners Anwalt sein Haus wohnt.
9. Ein Kaugummi auf der Türklingel des Unternehmes bewirkt mehr, wie jedes Anwaltsschreiben.
10. Wir haben seit über 11 Jahren Erfahrungen mit den Assibrüdern aus Supportabteilungen.

Wer wissen möchte wie so etwas aussehen kann, der kann sich gerne die Kommunkation mit dem Support von HERMES aus dem Jahr 2006 durchlesen. Auch bei 1und1 kennen wir uns mittlerweile bestens aus.

Also einfach den Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben, wann der Startschuss für KfvK fällt. Dem zukünftig besten Kundendienst der Welt.

Wenn du eine Message bekommen möchtest, wenn ich endlich mal wieder einen Artikel veröffentliche, dann trage deine Mailadresse hier ein


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13.05.2009

Es wird viel passieren....

...oder wie lautet der Songtext von "Unter uns", "Marienhof" oder von welcher volksverblödenden Soap auch immer der Titel stammt.

Lange gab es keine Gelegenheit mal wieder einen Blogbeitrag hier zu veröffentlichen. Zunächst liegt/lag es an der Zeit, aber es war auch nicht wirklich etwas erwähnenswertes an Vorfällen vorhanden, die es wert gewesen wären sich hier darüber auszulassen.

Wir würden jedoch nicht in unserer Welt leben, wenn es nicht doch hier und da wieder Gründe für Kritik geben würde.

Wo wir schon mal beim Thema sind... Der nimmermüde Querulant und Kleinbürger ist mal wieder im Netz unterwegs. Zunächst mal wieder für seine vorlaute Klappe mächtig aufs Dach bekommen - nun schon wieder im Netz unterwegs um anderen ans Bein zu pinkeln, wo er mit Sicherheit wieder vor den Latz bekommt.
An den Domaininhaber hat er wohl auch wieder lustige Post gesendet.
Anscheinend hat der Internetfachmann noch immer nicht gepeilt wem er hier was schreibt oder von seinem Anwalt schreiben lässt. Sehr amüsant - aber dafür bürgt er ja mit seinem "guten Namen" - steht er doch für Lachanfälle und Kurzweiligkeit an oberster Stelle so einiger Internetuser.

Leider darf ich euch die Mail (auch nicht auszugsweise) zugänglich machen, die mir weiter übermittelt wurde - aber ich kann sagen - selten so gelacht !

Weiterhin gibts Neues aus dem Monopolistenlager. Schon länger ist es her,
dass man hier mal der 1und1 Abteilung auf die Füsse getreten ist. Auch der Paketdienst Hermes musste sich hier schon Kritik anhören und die Top Subventionsheuschrecke aus dem letzten Jahr wurde schon an den Sprungbeinen gezupft.

Die Tage steht die deutsche Post auf dem Programm. Was sich dort zugetragen hat und wie man dort mit Beschwerden umgeht, übertrifft so manchen noch so gutgläubigen Gedanken.

Das Leitmotto : "Der Kunde ist König" scheint hier in unserem Land nur ein werbestarker, vertrauensgewinnender Standartspruch zu sein.
Hat man wirklich mal ein Problem - na dann gute Nacht. Da wird man ganz schnell in der Hierarchie vom König zum Bettelmann degradiert.

Zum guten Schluss hier die Vorankündingung für eine neue Blogpost Serie.

"Mehr Schein als Sein" oder "Wie täusche ich zur Erfüllung meines Egos ein Luftschloss vor".

Die Serie wird der Renner, jedoch wird vorher auf die Nebenwirkungen in Form von Magenkrämpfen (vor Lachen) hingewiesen. Ausserdem kann das Lesen tödlich sein (zumindest, wenn man die Artikel mit einem mobilen Endgerät in den Fingern, beim Überqueren der Frankfurter Landstrasse liesst und vor lauter Lachen den 40 Tonner übersieht/hört.

Also: stay tuned (diesesmal dauert es auch nicht Monate bis der Folgeartikel erscheint ;)

30.05.2006

Kundenservice schreibt man GROSS

Schmidt bestellt und Müller bekommt´s



In letzter Zeit habe ich mich ein wenig mit der "Wo-krieg-ich-jeden-Scheissendreck-los" Plattform eBay beschäftigt. Im Grossen und Ganzen halten die Werbespots des Auktionsgiganten ja schon, was sie versprechen. Nach dem Motto 3-2-1 meins, kann man dort wirklich so gut wie jeden Müll unters Volk bringen - oder auch erwerben - je nachdem wie es beliebt. Beim Verkauf der doch so geliebten Dinge, die man schon seit Jahren auf dem Dachboden oder im Keller hortet, bleibt es ja nicht aus, auch hier und da auf einen Transportdienstleister zurück greifen zu müssen.

Als erstes hätten wir da mal die alteingesessene Post. Dazu möchte ich mich jetzt nicht weiter äussern. Das wäre jetzt zu viel des Guten und es kann sicher jeder selbst eine Anekdote zu den gelben Hörnchen zum Besten geben. Nun hatte ich doch tatsächlich ein Paket, welches versichert versendet werden sollte. Keine Ahnung wieso, denn ich wäre froh gewesen, wenn das verkaufte Stück auf dem Postweg verschwindet - aber vielleicht war genau das der Hintergedanke des Käufers, um aus dem ersteigertem Mist noch ordentlich Profit zu schlagen.
Leider war das Angebot der Yellow Freaks eindeutig zu teuer und ich habe mich nach Alternativen umgesehen. DHL, UPS, TNT und Fedex haben allesamt die Preise noch getoppt.
Doch dann die positive Überraschung.
HERMES VERSAND ! 3,90 für das Paket inclusive 500 Euro Transportversicherung.
Prima - dachte ich mir und brachte das Paket mit den Götterboten auf die Reise.

Der Käufer hatte gezahlt - das Paket unterwegs und alles war gut.
Dachte ich zumindest - doch meine Annahme sollte sich schnell als Fehler herausstellen. Öffnet Augen und Ohren - das Drama beginnt.
Das Paket ist freitags verschickt worden. Am darauf folgenden Donnerstag erhielt ich eine Mail vom Käufer, dass das Paket noch nicht angekommen wäre.

Zumal ich mich zum Top 1A +++ Ebayer entwickelt habe (siehe Bewertungen), habe ich natürlich sofort die Forschung nach meinem schönen Paket ins Rollen gebracht.

Also - erst mal auf der Webseite von Hermes nachgesehen, wie man sich in einem solchen Fall verhalten soll. Bis dahin kein Problem. Da findet man doch tatsächlich ein Formular, welches speziell für solche Fälle zur Verfügung steht. Was mich aber etwas abgeschreckt hat, war die Tatsache, dass dort Daten abgefragt wurden, als wolle ich mich beim BND oder der CIA bewerben. Nicht alles, dass die noch meinen Familienstammbaum, Schuhgrösse und sexuellen Vorlieben in Erfahrungen bringen wollten. Nee - nee, dachte ich - nicht mit mir. Also sendete ich einfach eine Mail an die angegebene Mailadresse des Kundenservice für verlustige Sendungen.


Aus Datenschutzgründen wurden die Namen geändert, aber die Fehler von Menge und Art beibehalten. Eigentlich schon etwas angesäuert über die umständliche Sendungsverfolgung und eben die Tatsache, warum ich mir diese Mühe eben machen musste. Nämlich weil das Mistpaket nach 6 Werktagen immer noch nicht beim Käufer angekommen ist.
Also schrieb ich folgende Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um die Sendung 0710XXXXXXX.
Es ist die erste Sendung die ich mit Hermes testweise verschickt habe.
Ich habe ein Sendungsaufkommen von 30 Paketen pro Woche.
Der Test lief nicht wirklich gut. Die Sendung ist nach 5 Tagen noch nicht zugestellt.
Eine Registrierung bei Ihrem Online Dienst möchte ich nicht.

Können Sie mir bitte mitteilen, wo die Sendung ist.

MfG

Peter Redelweiher




In dieser Mail hatte ich sogar noch einen Tag unterschlagen, weil ich den Samstag grosszügiger weise nicht mitgerechnet habe, obwohl Hermes Samstags auch zustellt - sagen sie zumindest.


2 Tage nachdem ich diese Mail abgesendet habe, wurde mir vom Käufer mitgeteilt, dass das lang erwartete Päckchen nun doch endlich angekommen ist.

Somit war für mich der Fall erledigt -
der Käufer zufrieden und die Welt war wieder in Ordnung.

Jedoch erhielt ich 4 weitere Tage später folgende Email:

Sehr geehrte Frau Radelgeiher,

vielen Dank für Ihre E-Mail.
Ihre Sendung wurde am 13.05.2006 um 15:13 Uhr bei Fam. Müller zugestellt.

Bitte setzen Sie sich ggf. mit dem Empfänger in Verbindung.

Gerne erstellen wir Ihnen einen Abliefernachweis. Anhand des
Abliefernachweises können Sie ersehen, wer für die Sendung unterschrieben hat.
Bitte informieren Sie uns entsprechend.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

HERMES LOGISTIK GRUPPE
Kundenservice




Na jetzt war aber mein Drang nach Konfrontationskurs richtig in Wallung geraten.
Eigentlich hatte ich die Sache doch schon abgehakt. Aber die Tatsache, dass mir jemand nach einer Anfrage 6 Tage später eine Mail schickt, meinen Namen mit 3 Fehlern verhunzt und dann auch noch meinen schönen alten geschichtsträchtigen Vornamen Peter verhonepiepelt und mich mit FRAU Radelgeiher anschreibt fand ich äusserst sinnfrei und völlig daneben. Als weiterer Punkt war der Name des Käufers Schmidt und sollte auch der Sendungsempfänger sein.


Also nahm ich mir die Zeit und antwortetet auf die Mail:


Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Mail können Sie gerne an Ihre Kundenbetreuung weiterleiten.

1. Mein Name ist Redelweiher und nicht Radelgeiher.
2. Ich wusste gar nicht, dass Peter bei Ihnen als weiblich eingestuft wird, sodass ich mit Frau Radelgeiher angeredet werde.
3. Die Sendung wurde bei einem Nachbarn abgegeben, ohne dem Empfänger einen Hinweis über die Zustellung in den Briefkasten zu werfen.
3. 6 Tage für eine Antwortmail zu benötigen, zeugt nicht wirklich davon einem Kunden schnell weiter helfen zu wollen.
4. Diese Sendung wurde als Testsendung verschickt um Ihre Leistungen zu prüfen.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie bei diesem Test durchgefallen sind.

Was Sie hier an Dienstleistungen abgeliefert haben ist noch nicht einmal mit mangelhaft zu bewerten.

Mit freundlichem Gruss

Peter Redelweiher




Ich bin nicht davon ausgegangen auf diese Mail noch mal eine Antwort zu bekommen.
Das Paket war ja dort wo es hin sollte und ich hatte nach dem Klick auf den Sendeknopf meines Mailprogramms ein wonniges Gefühl der Wohltat.
Vielleicht sollte man öfter einfach mal solche Mails an sich selbst schicken, wenn einem etwas tierisch auf die Magengegend geschlagen ist und dann in den Spamordner verschieben. Man glaubt gar nicht wie befreiend solch eine Mail sein kann.

Vielleicht sollte ich mal ein Formular entwerfen um einfach mal einem Spamordner so richtig einen vor den Bug zu knallen. Das tut keinem weh, hilft einem aber ungemein.

Lustigerweise erhielt ich doch auf blitzartige Weise wiederum 7 Tage später noch eine Mail zu diesem Vorgang.


Sehr geehrter Herr Redelweiher,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Als Entschuldigung für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten
übersenden wir Ihnen auf dem Postwege einen Gutschein für einen
kostenlosen Transport. Bitte geben Sie uns Ihre vollständige
Adresse bekannt.

Seien Sie versichert, dass wir alles daran setzen, um eine Vermeidung
dieser von Ihnen geschilderten Unannehmlichkeit zu gewährleisten.


Mit freundlichen Grüßen

HERMES LOGISTIK GRUPPE
Kundenservice
Dieter Pansen




Hupsalla - was ist denn nun passiert?! - jetzt bekomme ich sogar eine persönliche Mail von Herrn Pansen vom Kundenservice.
Ein solch grosszügiges Angebot hätte ich doch gar nicht erwartet.
Glaubt denn Herr Pansen ich würde tatsächlich bei dieser Geschwindigkeit beim Versand als auch bei der Bearbeitung einer Email, in meinem Leben noch mal was mit Hermes versenden???

Das hat der mir doch nur geschrieben, weil er sich sicher ist, dass ich das nicht tue. Aber weit gefehlt Herr Pansen - das mache ich auf jeden Fall.

Nachdem mich mal schlau gemacht habe, dass Hermes bis zu 31,5 Kg Pakete transportiert und auch einen Abholservice anbietet, werde ich das doch ausnutzen, wenn ich schon so ein tolles Angebot bekomme. OK - ich wohne im 5. Stock ohne Aufzug - 188 Stufen - 190 wenn ich die 2 vor dem Haus mitzähle - so ist das nun mal in einem Altbau im Frankfurter Westend - kann ich doch nichts dafür.

Mal sehen wie lange ein Paket mit exakt 31,5 kg Steinen unterwegs ist, wenn ich das Paket an meinen alten Freund in Berlin sende und aus Versehen die Hausnummer verdrehe - oder "zufällig" den Name nicht richtig schreibe.

Sollte dann doch ein alter, mit allen Wassern gewaschener Hermes Kirmes Boten Fuchs dabei sein, der meinen Freund ausfindig macht, wird dieser natürlich die Annahme verweigern - klarer Fall. Der ist natürlich involviert und und ein Paket annehmen für Herrn Stagislav Renkowitsch, wo er doch Stagislav Rennkowitsch heißt, kommt mal gar nicht in die Tüte. Auch wenn Postleitzahl, Strasse und Hausnummer stimmen - wer weiß, was dieser Rennkowitsch für Einer ist - und man will sich ja keinen Ärger einhandeln. Berlin ist schließlich Berlin und nicht Kleinkrotzenburg am Kallenbach wo jeder jeden kennt.

Als Absender trage ich natürlich FRAU Radelgeiher ein. Zumal ich sowieso in 2 Wochen umziehe ist auch gesichert, dass dieses Paket niemals mehr bei mir ankommen wird. Dafür werde ich natürlich auch das Formular zur Sendungsverfolgung ausfüllen, denn schliesslich will ich doch die Odyssee meiner Steine in realtime mit verfolgen.


Und als Tipp für alle "Ickes" in der Hauptstadt an der Spree - wenn einer bei euch klingelt und fragt ob ihr ein 31,5 kg Paket annehmen könnt, von dem ihr der Meinung seid es wäre für euren Nachbarn, nur die Hausnummer ist verdreht ...
dann seid ihr tatsächlich der Nachbar von meinem alten Freund.

Nehmt dass bloss nicht an - es sei denn Ihr sammelt Steine , denn euer Nachbar alias mein alter Freund ist natürlich informiert über die Sendung und wird euch den Mist nicht abnehmen. Selbst wenn ihr Steine sammeln solltet, dann bitte ich die betreffende Person TROTZDEM die Annahme zu verweigern. Schickt mir in dem Fall eine Mail oder hinterlasst hier einen Kommentar.

Ich vereinbare dann gerne einen Zweitzustellungstermin. Geht ja heute alles online, aber wenigstens einmal soll das Ding wieder im Frachtzentrum landen. Sollte das hier der betroffene geflügelte Fuchs vom Kirmesversand lesen, der mit dem schweren Karton durch halb Berlin geeiert ist - dickes sorry an dich - aber beschwere dich nicht bei mir, sondern bei deinen Kollegen aus der Kundendienst Wieder-mal-verkackt - Abteilung.