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13.05.2009

Es wird viel passieren....

...oder wie lautet der Songtext von "Unter uns", "Marienhof" oder von welcher volksverblödenden Soap auch immer der Titel stammt.

Lange gab es keine Gelegenheit mal wieder einen Blogbeitrag hier zu veröffentlichen. Zunächst liegt/lag es an der Zeit, aber es war auch nicht wirklich etwas erwähnenswertes an Vorfällen vorhanden, die es wert gewesen wären sich hier darüber auszulassen.

Wir würden jedoch nicht in unserer Welt leben, wenn es nicht doch hier und da wieder Gründe für Kritik geben würde.

Wo wir schon mal beim Thema sind... Der nimmermüde Querulant und Kleinbürger ist mal wieder im Netz unterwegs. Zunächst mal wieder für seine vorlaute Klappe mächtig aufs Dach bekommen - nun schon wieder im Netz unterwegs um anderen ans Bein zu pinkeln, wo er mit Sicherheit wieder vor den Latz bekommt.
An den Domaininhaber hat er wohl auch wieder lustige Post gesendet.
Anscheinend hat der Internetfachmann noch immer nicht gepeilt wem er hier was schreibt oder von seinem Anwalt schreiben lässt. Sehr amüsant - aber dafür bürgt er ja mit seinem "guten Namen" - steht er doch für Lachanfälle und Kurzweiligkeit an oberster Stelle so einiger Internetuser.

Leider darf ich euch die Mail (auch nicht auszugsweise) zugänglich machen, die mir weiter übermittelt wurde - aber ich kann sagen - selten so gelacht !

Weiterhin gibts Neues aus dem Monopolistenlager. Schon länger ist es her,
dass man hier mal der 1und1 Abteilung auf die Füsse getreten ist. Auch der Paketdienst Hermes musste sich hier schon Kritik anhören und die Top Subventionsheuschrecke aus dem letzten Jahr wurde schon an den Sprungbeinen gezupft.

Die Tage steht die deutsche Post auf dem Programm. Was sich dort zugetragen hat und wie man dort mit Beschwerden umgeht, übertrifft so manchen noch so gutgläubigen Gedanken.

Das Leitmotto : "Der Kunde ist König" scheint hier in unserem Land nur ein werbestarker, vertrauensgewinnender Standartspruch zu sein.
Hat man wirklich mal ein Problem - na dann gute Nacht. Da wird man ganz schnell in der Hierarchie vom König zum Bettelmann degradiert.

Zum guten Schluss hier die Vorankündingung für eine neue Blogpost Serie.

"Mehr Schein als Sein" oder "Wie täusche ich zur Erfüllung meines Egos ein Luftschloss vor".

Die Serie wird der Renner, jedoch wird vorher auf die Nebenwirkungen in Form von Magenkrämpfen (vor Lachen) hingewiesen. Ausserdem kann das Lesen tödlich sein (zumindest, wenn man die Artikel mit einem mobilen Endgerät in den Fingern, beim Überqueren der Frankfurter Landstrasse liesst und vor lauter Lachen den 40 Tonner übersieht/hört.

Also: stay tuned (diesesmal dauert es auch nicht Monate bis der Folgeartikel erscheint ;)

20.02.2008

Subventions Heuschrecke macht Stress

Kaum hat man in Rumänien angefangen gibt es schon Ärger mit der rumänischen Gewerkschaft.
Die Subventions Heuschrecke versucht ihre Interessen durchzusetzen.

So schreibt tagesschau.de:

"Sklaverei" oder "Flexibilität"?

Krach mit den Gewerkschaften kennt Nokia zurzeit vor allem aus Bochum. Doch kaum ist die Produktion in Rumänien angelaufen, gibt es auch dort Probleme: "Sklaverei" werfen Arbeitnehmervertreter dem Konzern vor, er wolle eine 60- bis 70-Stunden-Woche einführen. Nokia weist das zurück.
Nokia plane eine 60- bis 70-Stunden-Woche für seine Mitarbeiter, das sei "eine neue Form der Sklaverei", so der Vorwurf des rumänischen Gewerkschaftsbundes "Cartel Alfa" gestern. Obwohl die Nokia-Spitze sofort dementierte - "Die Berichte über Arbeitszeitverlängerungen sind falsch" -, ist der Konflikt mit den Gewerkschaften damit nicht aus der Welt, im Gegenteil.

Zwar hat Nokia versprochen, sich an das rumänische Arbeitsrecht zu halten, das höchstens eine 48-Stunden-Woche erlaubt. Zufrieden ist das Unternehmen mit den gesetzlichen Bestimmungen aber nicht. Das liegt weniger an der gedeckelten Wochenarbeitszeit, sondern mehr an starren rumänischen Vorschriften, wie die Arbeitszeit verteilt werden muss.

Nokias Wünsche an den Arbeitsminister


Rumäniens Arbeitsminister Paul Pacuraru bestätigte inzwischen: Nokia wünsche ein "flexibles" Arbeitsgesetz. Damit ist auch die Verteilung der Wochenstunden gemeint. Bei vollen Auftragsbüchern könnte länger als 48 Stunden in der Woche gearbeitet werden - in ruhigen Zeiten dafür weniger. Die rumänischen Gewerkschaften befürchten, dass aus verübergehenden Auftrags- und Arbeitsspitzen ein Dauerzustand werden könnte, falls die Arbeitsgesetze geändert werden.

Mehr Flexibiltät bei den Arbeitszeiten könnte Nokia auch dabei helfen, den schon spürbaren Facharbeitermangel in der Boom-Region um Cluj (Klausenburg) auszugleichen. 350 Angestellte arbeiten derzeit im rumänischen Nokia-Werk. Innerhalb der kommenden zwei Jahre will man 3500 Arbeitsverträge abschließen.

Doch der Arbeitsmarkt in den aufstrebenden neuen Industriezonen ist schon jetzt leergefegt, die Arbeitslosenquote liegt bei höchstens zwei Prozent. Viele Unternehmen könnten leicht noch qualifizierte Mitarbeiter einstellen - wenn sie welche bekämen. Zumindest Facharbeiter sind hier keine Sklavern, sondern umworbene Mitarbeiter. Die rumänische Regierung denkt schon darüber nach, Rumänen, die im Ausland arbeiten, mit Prämien zurück in die Heimat zu locken - vorausgesetzt, sie bringen die Qualifikation mit, die gebraucht wird.


So läuft es eben, wenn man Arbeitsplätze (für einen gewissen Zeitraum) in Aussicht stellt. Da wird dann gleich mal versucht die Gesetze zu ändern, so dass es passt. Eigentlich unvorstellbar - aber daran sieht man wie abhängig die Politik von der Wirtschaft ist. So sehr, dass man Gesetze ändert, nur um dem Wunsch der Gierhälse folge zu leisten.

Liebe Rumänen - fallt nicht darauf rein - ihr werdet die nächsten sein, wenn die Nokia Heuschrecke in 10 Jahren weiter gen Osten zieht...

01.02.2008

25.01.2008

Sehr peinlich, Herr Nokia

Nun hat sich Nokia doch noch mit einem Angebot vor die Tür getraut.
Dort wurde doch tatsächlich Kund getan, dass Nokia seine Mitarbeiter aus Bochum gerne übernimmt.
Sie müssen nur mit nach Rumänien kommen und zu den dortigen Konditionen (10 % des jetzigen Lohns) arbeiten.
Das ist für mich kein Angebot, sondern eine Verhöhnung der Mitarbeiter, die bei Nokia arbeiten (gearbeitet haben) Glauben die im Ernst, dass da auch nur einer mitmacht? In einen Landstrich in Rumänien ziehen, der bis jetzt noch keinerlei Infrastrucktur hat und jetzt erst damit beginnt, nachdem Nokia dort hin siedelt.

Nach den letzten Zahlen von Nokia mit einem neuen Rekordgewinn von 8 Milliarden Euro hofft man wirklich darauf, dass der Boykott von Nokia Produkten in Deutschland wirklich publik wird und möglichst viele Anhänger findet. Angeblich sollen ja in Deutschland 4 von 5 Mobilfunkgeräten aus dem Hause Nokia kommen.
Da wäre ein Boykott sicherlich sehr schmerzhaft für die Absatzzahlen von Nokia.
Ich persönlich habe zwar ein Nokia - habe es aber rein aus Solidaritätsgründen gegen mein Vorgängermodell von Motorola, welches noch im Schrank lag, getauscht. Und mein nächstes Handy ist mit Sicherheit KEIN NOKIA !

Meine Aktion "Stoppt die Subventionsheuschrecken" findet so langsam aber sicher auch Unterstützer.

Ulrike / Tage wie diese
Hans Joachim / monogo.net

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