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01.03.2008

Minimalistik Comic

Mal wieder viel Zeit verbraten auf meiner Reise durch das Wilde Weite Web. Worüber man doch so alles stolpert. Aber bei ahoi polloi kann man schon viel Zeit lassen, was nicht negativ zu bewerten ist. Denn wo man nichts findet, verweilt man nicht.

Einer meiner persönlichen Highlights:


Bildquelle: ahoi polloi

20.02.2008

Subventions Heuschrecke macht Stress

Kaum hat man in Rumänien angefangen gibt es schon Ärger mit der rumänischen Gewerkschaft.
Die Subventions Heuschrecke versucht ihre Interessen durchzusetzen.

So schreibt tagesschau.de:

"Sklaverei" oder "Flexibilität"?

Krach mit den Gewerkschaften kennt Nokia zurzeit vor allem aus Bochum. Doch kaum ist die Produktion in Rumänien angelaufen, gibt es auch dort Probleme: "Sklaverei" werfen Arbeitnehmervertreter dem Konzern vor, er wolle eine 60- bis 70-Stunden-Woche einführen. Nokia weist das zurück.
Nokia plane eine 60- bis 70-Stunden-Woche für seine Mitarbeiter, das sei "eine neue Form der Sklaverei", so der Vorwurf des rumänischen Gewerkschaftsbundes "Cartel Alfa" gestern. Obwohl die Nokia-Spitze sofort dementierte - "Die Berichte über Arbeitszeitverlängerungen sind falsch" -, ist der Konflikt mit den Gewerkschaften damit nicht aus der Welt, im Gegenteil.

Zwar hat Nokia versprochen, sich an das rumänische Arbeitsrecht zu halten, das höchstens eine 48-Stunden-Woche erlaubt. Zufrieden ist das Unternehmen mit den gesetzlichen Bestimmungen aber nicht. Das liegt weniger an der gedeckelten Wochenarbeitszeit, sondern mehr an starren rumänischen Vorschriften, wie die Arbeitszeit verteilt werden muss.

Nokias Wünsche an den Arbeitsminister


Rumäniens Arbeitsminister Paul Pacuraru bestätigte inzwischen: Nokia wünsche ein "flexibles" Arbeitsgesetz. Damit ist auch die Verteilung der Wochenstunden gemeint. Bei vollen Auftragsbüchern könnte länger als 48 Stunden in der Woche gearbeitet werden - in ruhigen Zeiten dafür weniger. Die rumänischen Gewerkschaften befürchten, dass aus verübergehenden Auftrags- und Arbeitsspitzen ein Dauerzustand werden könnte, falls die Arbeitsgesetze geändert werden.

Mehr Flexibiltät bei den Arbeitszeiten könnte Nokia auch dabei helfen, den schon spürbaren Facharbeitermangel in der Boom-Region um Cluj (Klausenburg) auszugleichen. 350 Angestellte arbeiten derzeit im rumänischen Nokia-Werk. Innerhalb der kommenden zwei Jahre will man 3500 Arbeitsverträge abschließen.

Doch der Arbeitsmarkt in den aufstrebenden neuen Industriezonen ist schon jetzt leergefegt, die Arbeitslosenquote liegt bei höchstens zwei Prozent. Viele Unternehmen könnten leicht noch qualifizierte Mitarbeiter einstellen - wenn sie welche bekämen. Zumindest Facharbeiter sind hier keine Sklavern, sondern umworbene Mitarbeiter. Die rumänische Regierung denkt schon darüber nach, Rumänen, die im Ausland arbeiten, mit Prämien zurück in die Heimat zu locken - vorausgesetzt, sie bringen die Qualifikation mit, die gebraucht wird.


So läuft es eben, wenn man Arbeitsplätze (für einen gewissen Zeitraum) in Aussicht stellt. Da wird dann gleich mal versucht die Gesetze zu ändern, so dass es passt. Eigentlich unvorstellbar - aber daran sieht man wie abhängig die Politik von der Wirtschaft ist. So sehr, dass man Gesetze ändert, nur um dem Wunsch der Gierhälse folge zu leisten.

Liebe Rumänen - fallt nicht darauf rein - ihr werdet die nächsten sein, wenn die Nokia Heuschrecke in 10 Jahren weiter gen Osten zieht...

01.02.2008

25.01.2008

Sehr peinlich, Herr Nokia

Nun hat sich Nokia doch noch mit einem Angebot vor die Tür getraut.
Dort wurde doch tatsächlich Kund getan, dass Nokia seine Mitarbeiter aus Bochum gerne übernimmt.
Sie müssen nur mit nach Rumänien kommen und zu den dortigen Konditionen (10 % des jetzigen Lohns) arbeiten.
Das ist für mich kein Angebot, sondern eine Verhöhnung der Mitarbeiter, die bei Nokia arbeiten (gearbeitet haben) Glauben die im Ernst, dass da auch nur einer mitmacht? In einen Landstrich in Rumänien ziehen, der bis jetzt noch keinerlei Infrastrucktur hat und jetzt erst damit beginnt, nachdem Nokia dort hin siedelt.

Nach den letzten Zahlen von Nokia mit einem neuen Rekordgewinn von 8 Milliarden Euro hofft man wirklich darauf, dass der Boykott von Nokia Produkten in Deutschland wirklich publik wird und möglichst viele Anhänger findet. Angeblich sollen ja in Deutschland 4 von 5 Mobilfunkgeräten aus dem Hause Nokia kommen.
Da wäre ein Boykott sicherlich sehr schmerzhaft für die Absatzzahlen von Nokia.
Ich persönlich habe zwar ein Nokia - habe es aber rein aus Solidaritätsgründen gegen mein Vorgängermodell von Motorola, welches noch im Schrank lag, getauscht. Und mein nächstes Handy ist mit Sicherheit KEIN NOKIA !

Meine Aktion "Stoppt die Subventionsheuschrecken" findet so langsam aber sicher auch Unterstützer.

Ulrike / Tage wie diese
Hans Joachim / monogo.net

Wer noch einen Beitrag, Kommentar oder Trackback setzt, kann es hier gerne vermerken. Dann werde ich den entsprechenden Beitrag verlinken.

16.01.2008

Stoppt die Subventions Heuschrecken

Wie versprochen:



das ist mein kleiner Beitrag zu den SUBVENTIONS HEUSCHRECKEN.
Lustig ist auch, dass es gestern noch kaum Suchergebnisse zum Suchwort Subventions Heuschrecke zu finden waren. Heute waren es schon 2.925 gerade jetzt. Mal sehen wie die neue "Wortkreation" von Jürgen Rüttgers Subventions Heuschrecke sich bei google so entwickelt. Besonders in der Bildersuche zu Subventions Heuschrecke.
Hier könnt ihr mal testen wie es zum Zeitpunkt eures Blogbesuches so entwickelt hat.
Hier gehts zum Suchergebniss für Subventions Heuschrecke.

Wer die Aktion unterstützen will sollte sich dieses Bild der Subventions-Heuschrecke kopieren und es überall verbreiten. Bloggt es, fügt es zu euren Webalben dazu - flickrt es - Added den Post in eure Social Bookmarks - bei digg oder Technorati - oder am besten bei allen ;)

Am besten mit Nokia taggen - mal sehen wie gut das Bild oder dieser Post nach vorne kommt.
Vielleicht hilft dass ja die Nokia Chefs zum überlegen zu "überreden"