29.03.2013

Staat und Kirche - Lachen verboten

Juchu - Karfreitag!
Endlich könnten auch diejenigen, die sonst 6 Tage die Woche arbeiten und Samstagsabends viel zu geschlaucht sind mal auszugehen oder eben mal den ansonsten so ausgelaugten Astralkörper über die Tanzfläche zu schieben, bekommt erst mal einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.

Tanzen an Karfreitag?!

Vergiss es - das ist nämlich verboten. Angeblich sind doch Kirche und Staat getrennt. Wieso gibt es dann immer noch dieses völlig unsinnige Verbot, was btw. auch strengstens kontrolliert wird?
In good, old germany gibt es doch nun schon genug diskriminierende Gesetzesregelungen, die mein Recht auf freie Entfaltungsmöglichkeit gehörig einschränken. Dann wird einem auch noch Spaß verboten, mit dem ich doch wirklich niemandem weh tue.

Und was ist eigentlich mit meiner Religionsfreiheit? Wieso muss ich mich an christliche Regelungen halten, wenn ich Buddhist, Rastafari oder Atheist bin? In meinem "Glauben"ist es nicht untersagt am Karfreitag zu tanzen. Im Gegenteil - Musik und Tanzen trägt zu einem positiven Lebensgefühl bei - aber das wird mir einfach verboten.

Ich warte nun noch auf den Gesetzentwurf der CDU/CSU, dass an Weihnachten nur noch im Keller gelacht werden darf. Schliesslich ist es ja ein Fest der Besinnlichkeit. Da hat Lebenfreude nichts verloren.

Bin ich froh, die BRD GmbH verlassen zu haben - wenn man sich das von aussen anschaut, dann wird einem bei vielem erst richtig bewusst, wie weit die Massregelungen, Freiheitseinschränkungen und Lebensbevormundungen in Deutschland fortgeschritten sind. Manchmal tut es mir schon weh, dem ganzen Treiben in meinem Geburtsland zuzuschauen. Und Nein - ich bin nicht (mehr) stolz ein Deutscher zu sein - Erstens würde man mir im umgekehrten Falle gleich rechte Tendenzen, nationalsozialistische Gedanken und Antisemitismus unterstellen und zweitens ist es derzeit schon eher zum Fremdschämen, was in Deutschland in den letzten Jahren passiert.

Amen!

Kommentare:

  1. Aber endlich sind diese verbotene Sachen schon weg, am Ostermontag haben wir das richtig gefeiert:)

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  2. Ach ich finde man darf diese Kirchenheinis nicht zu ernst nehmen :)

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  3. Die Regelung mit dem Tanzverbot am Karfreitag ist meiner Meinung nach auch total unzeitgemäß. Sollen die jungen Leute doch Ihren Spaß haben. Daran ändert ein "kirchlicher" feiertag doch nichts. Und wenn man an diesem Tag "Spaß" hat, geht die Welt auch nicht unter.

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  4. @Anne - ja so muß das sein - muß ja auch ausgeglichen werden ;)

    @Chris - das sowieso nicht, aber schlimm genug, dass ich mir von den Vögel vorschreiben lassen muß, wann ich tanze und wann nicht.

    @Günter - das ist nicht nur unzeitgemäß, sondern beschränkt mich auch in meinem Grundrecht nach GG Artikel 2:

    "(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt."

    In welchem Punkt verletze ich hier die Rechte anderer oder verstosse gegen Ordnung oder Sitte, wenn ich tanze wann ich will?
    Gegen die Ordnung vom Papst?
    Der kann mich mal im Mondschein besuchen. Das korrupte Volk aus dem Vatikan soll erst mal seine eigenen Verstöße gegen Recht und Ordnung in den Griff bekommen. Da haben sie genug zu tun. Ausserdem interessiert mich als Atheist die Regelungen der katholischen Kirche einen feuchten Kehricht. Wäre ja genauso, wenn mir jetzt ein afrikanischer Stammesführer vorschreiben würde, was ich zu tun und zu lassen habe.

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  5. Dazu sag ich auch nur die spinnen doch ich kann ja wohl spaß haben wann immer ich will!!!!
    und @Peppermint deinem kommentar zum papst kann ich nur zustimmen :D

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